Im Bogenschießen (KYUDO) versteht man unter Zanshin:
"Das Zurückkommen der Vorstellungen und Gedanken nach dem höchsten
Punkt der Konzentration" Oder mit anderen Worten:
"Nach dem Ende der unter höchster Konzentration auf das gewünschte
Ziel gerichteten Bewegung, kehrt der Geist wieder in den Zustand der Aufnahmebereiten
"Leere" (KARA) zurück."
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In den Budosportarten versteht man unter Zanshin die aufmerksame Bereitschaft, den Kampf über die erfolgreiche Technik hinaus fortzusetzen. Um erfolgreich kämpfen zu können, muss man den Gegner "im Griff haben". Wenn man ZANSHIN praktiziert, lässt man den Gegner nicht aus diesem Griff, auch wenn man glaubt gewonnen zu haben. Rein körperlich drückt sich Zanshin durch einen gewissen Sicherheitsabstand und einer reaktionsbereiten inneren und äußeren Haltung (SHISEI) aus. In einer anderen Definition heißt es: Um Ablenkungen auszuschließen, muss der Karateka Zanshin entwickeln. Die Japaner nennen Zanshin ein "allsehendes Bewusstsein wie der Mond". Das bedeutet einen Zustand totaler emotionsloser Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung nicht nur durch die Augen, sondern auch durch auf Erfahrung und Training beruhender Intuition bedingt und nicht durch Hass, Wut oder Angst verklärt. Wenn dieser Zustand voll entwickelt ist, führt er zur psychologischen Beherrschung des Gegners.
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Karate-Do ist eine aus Ostasien stammende, Waffenlose, sehr effektive Selbstverteidigungs-, Nahkampf- und Bewegungskunst, bei der, die von der Natur gegebenen Möglichkeiten des Körpers vollständig zur Verteidigung und notfalls auch zum Angriff eingesetzt werden, um das eigene Leben oder das eines anderen Menschen in Not zu verteidigen.
Das KARATE-DO Training besteht aus drei sich überlappenden Elementen:
In der Grundschule (Kihon) trainiert der Karateka (der Karate-Do Übende) die traditionelle Form der Einzel-Techniken und deren Kombinationen nach Vorgabe des Lehrers. Die Kata (Form) ist eine komplexe Übungsform, die dem "Schattenboxen" oder einem Tanz ähnelt. Geübt wird hierbei der Kampf mit einem imaginären Gegner.
Wie realistisch dieser Kampf wirkt, hängt vom Karateka selbst ab. Durch richtige Atmung, Rhythmus, Körperspannung und Körperbeherrschung kann er dieser Übungsform Leben einhauchen. Zuletzt das Kumite, der freie Kampf, in dem der Karateka die in der Grundschule erlernten Techniken in freier Form, maximaler Geschwindigkeit, Kontrolle und Kraft mit dem Partner übt. Wettkampfdisziplinen sind Kumite und Kata.
Karate-Do Übende werden stark und doch beherrscht, beweglich und beharrlich, friedlich aber konsequent.
für alle die KARATE-DO Erlernen möchten!
Sie werden bei uns in geschmeidigen, dynamischen und effektiven Bewegungen unterrichtet.
Schulung des Körperlichen Gleichgewichtes führt zusammen mit Atem-
und Konzentrationsübungen zu der notwendigen Stärke und Ruhe. Das
Training unter diesem Gesichtspunkt macht dann auch Spaß. Der/ die Schüler/in
lernt mit der Zeit auch von der Idee des Kämpfens oder des "Sich-verteidigen-wollens"
loszulassen. Er/sie erfährt im Training die Konfrontation mit dem Partner
dann als Weg mit der Energie zu spielen.
Dies ist somit auch im Sinne einer Maxime des Begründers dieser Kunst:
"Wer das Kämpfen beherrscht entdeckt die Essenz des Kampfes. Damit versteht er, dass der Kampf sinnlos ist. In der Folge verschwindet der Kampfaspekt. Die Beherrschung der Bewegung aber bleibt mit der Freude daran erhalten. Frei von der Idee des kämpfen-müssens wird nun alles zu einer Kunst und Bewegungskombination mit dem Partner. Der Schüler wird zum Meister und entwickelt aus sich selbst heraus optimale Bewegung jenseits aller vorgegebenen Technik."